Förderverein Umweltschule in Europa-Niedersachsen e.V.

Liebe Umweltschule-Interessierte!

  • Sie möchten mit Ihrer Schule “Internationale Nachhaltigkeitsschule / Umweltschule in Europa” werden und suchen nach Anregungen?
  • Sie haben sich bereits für zwei Themenfelder entschieden und fragen sich, was sie alles beinhalten?
  • Sie möchten sich mit anderen Schulen über Ihr Handlungskonzept und die geplanten Maßnahmen austauschen?

Dann sind Sie bei uns genau richtig! Der Förderverein “Umweltschule in Europa - Niedersachsen e.V.” unterstützt Sie bei allen Fragen rund um das Projekt.

Gehen Sie einfach auf Entdeckungsreise und ziehen Sie die Schubladen unserer digitalen Schatzkammern:

Impulse

Lassen Sie sich anregen von Themen und Fotos, von Unterrichtsideen, Filmtipps und Grundlagenwerken!

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Aktuelles

Auf ein Wort - Mai 2026

Sperrmüll

Verflixt und zugemüllt

Kennen Sie auch das gute Gefühl, einmal gründlich den Keller aufgeräumt zu haben und den ganzen Sperrmüll, alles, was man nicht mehr braucht, weggebracht zu haben? Für alle denkbaren Abfallarten stehen im Entsorgungszentrum Wilhelmshaven - wie in anderen Städten auch - große Container bereit. Fachkundige Mitarbeiter:innen beraten gerne bei der Sortierung.

Tatsächlich fühle ich mich erleichtert. Aber habe ich den Müll wirklich “entsorgt”? Bin ich nun, was den Umgang mit meinem Abfall betrifft, wirklich “sorgenfrei”? Der Titel der städtischen Einrichtung suggeriert es, aber ich bin nicht so leichtgläubig, es für bare Münze zu nehmen.

Immerhin gelten wir Deutschen als Weltmeister der Mülltrennung. Inzwischen werden 69% der Siedlungsabfälle - das sind sämtliche Abfälle, die in Haushalten, in Handel und Gewerbe, Büros sowie institutionellen Einrichtungen anfallen - recycelt. Allerdings gibt es zu bedenken, dass die absolute Menge des anfallenden Mülls immer noch sehr hoch ist. Von 25 Ländern liegt Deutschland mit einer pro Kopf-Menge von 613 kg im Jahr an 6. Stelle. Im Übrigen verbraucht auch der effizienteste Recyclingprozess Ressourcen wie Energie, Wasser und Chemikalien und ist, zumindest mittel- oder langfristig, mit Qualitäts- und Materialverlusten verbunden.

Recycling ist also keine Zauberformel und löst unser Abfallproblem nur zum Teil. Der beste Abfall ist immer noch der, der gar nicht erst entsteht.

Das Müllthema ist nicht neu. Immer schon haben Menschen Dinge, die sie nicht mehr brauchten, weggeworfen. Das galt als selbstverständlich und war lange Zeit unproblematisch. Historisch betrachtet hat sich aber der Umgang des Menschen mit dem Nutzlosen und Überflüssigen seit dem 18. Jahrhundert gewandelt. Spätestens mit der Industrialisierung und dem Anwachsen des Konsums in der sog. “Wegwerfgesellschaft” nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich die Abfallprobleme grundlegend verändert und verschärft.

Das betrifft nicht nur den quantitativen Anstieg der Abfallmengen, sondern auch deren Qualität und Gestalt. Der Müll, den wir produzieren, entstammt nicht mehr nur der für alle sichtbaren “Dingwelt”. Er entzieht sich zum Teil der menschlichen Wahrnehmung und wird auch dadurch immer mehr zur Bedrohung. Mikroplastik, PFAS, Pestizide, Schadstoffe, Radioaktivität und Kohlendioxid belasten und bedrohen nicht mehr nur die menschliche Lebenswelt, sondern auch die Naturräume und sogar das Klima.

Für all diese Abfallarten gibt es kein “Entsorgungszentrum”. Sie sind die Kehrseite einer Wirtschaftsweise, die systemisch bedingt auf permanentes Wachstum fixiert ist. Es wird offensichtlich Zeit, innezuhalten und die planetaren Grenzen unserer Aktivitäten endlich zu beachten. Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft könnten die Prinzipien sein, von denen wir uns leiten lassen.

Nutzen wir die Chance, in den Schulen Kinder und Jugendliche mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit vertraut zu machen!

Andreas Stückemann
1. Vorsitzender

Was den Förderverein antreibt.

Wir wollen

  • die Fragen der Kinder und Jugendlichen nach Sinn, Hoffnung und Verantwortung in der ökologischen Krise ernst nehmen und
  • ihnen mit der Perspektive einer nachhaltigen Entwicklung Mut machen, an ihren Träumen und Visionen von einer besseren Welt festzuhalten.
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"Internationale Nachhaltigkeitsschule / Umweltschule in Europa" - Was ist das?

“INA / USE” 

  • ist heute das größte und älteste niedersächsische Projekt und Schulnetzwerk im Bereich BNE.
  • ist im Niedersächsischen Kultusministerium verankert. Schirmherrin ist die Kultusministerin.